Kombiinstrument (IPC)

IPC - „Intrument Panel Cluster“, auch „Kombiinstrument“ oder einfach nur „Tacho“ genannt.

Die Tachos im Mondeo sind alle ausnahmslos elektronisch gesteuert. Der dafür verwendete Anschlußstecker ist für Modelle und Baujahre gleich. Innerhalb einer Baureihe (vorFacelift bzw. Facelift) ist auch das Kommunikationsprotokoll gleich. Dadurch ist es grundsätzlich möglich den Tacho, innerhalb einer Baureihe, gegen einen anderen auszutauschen. Wie das geht und was es dabei zu beachten gilt wird in dieser Anleitung „Kombiinstrument (Tacho) durch anderes Modell ersetzen“ detailliert beschrieben.

Unterschieden wird beim „Convers+“, wie bei allen anderen Kombiinstrumenten in dieser Fahrzeugbaureihe, nach Diesel und Benziner. Der dargestellte Drehzahlbereich für Benziner geht bis 8.000 U/Min, bei Dieseln bis 6.000 U/Min.

<2 Bilder, Diesel und Benziner-Drehzm.>

Zudem erfolgt eine Unterscheidung nach Baujahr. Varianten vor Bauzeitpunkt 09/2010 besitzen analoge Anzeigen für Tankinhalt und Kühlwassertemperatur. Danach verbaute zeigen diese Informationen digital im Display an.

<2 Bilder, alt und neu. Details markieren>

Kombiinstrument Typ 1 ""

Diesel Benziner

Kombiinstrument Typ 2 ""

Typ 2 mit mehr Platz für Info-Texte als im Typ 1 wurde verbaut, wenn der Wagen Automatikgetriebe oder serienmäßiges Navi hat, manchmal auch beim Dieselmotor.

Diesel Benziner

Kombiinstrument Typ 3 "Ford Convers+"

Als „Convers+“ wird der Bordcomputer Typ 3, also das Kombiinstrument mit großem Farbdisplay bezeichnet. Es wurde von Produktionsbeginn bis Produktionsende angeboten. Je nach Ausstattungslinie und Bauzeitpunkt war es aufpreispflichtig oder serienmäßig dabei. Das „Convers+“ konnte nicht in jeder Ausstattungslinie bestellt werden. Eine Nachrüstung ist bei jedem Mondeo MK4 möglich.

vFL

Beim MK4 vFL (2007 - 2010) gab es das immer mit der Ausstattungslinie „Titanium“, sonst nicht.

Diesel Benziner

FL

Diesel Benziner
7M2T10849AF   7M2T10849CF   7M2T10849CE
7M2T10849CD   8M2T10849XD   AM2T10849TC
BS7T10849G    8M2T10849TC   8M2T10849VA
8M2T10849VC   8M2T10849VE

Neben den normalen Aufgaben des Bordcomputers stellt das „Convers+“ dem Fahrer Informationen zum Status der Assistenzsysteme, sowie Navigationsanweisungen und Details zur gewählten Audioquelle zur Verfügung.

<Bild(er)>

Auch der Zugriff auf das Telefonbuch eines per Bluetooth verbundenen Mobiltelefons ist möglich. Zudem zeigt es Fahrzeuge, baujahr- und ausstattungsabhängig, Hinweise zu spritsparender Fahrweise und Müdigkeitsgrad des Fahrers an.

Zur Navigation durch die IPC-Menüs dient das rechte „Steuerkreuz“ am Lenkrad, mit der „OK“-Taste.

Elektrisch ist dieser Tastenblock direkt mit dem IPC verbunden.

Das Convers+ der Ersten Generation geht nur bis Version 0815, dann ist Schluss. Mit dem ConversMod bekommt das „alte“ vFL Convers auf Version 1122. Das ganze ist einhergehend mit DTC die dauerhaft hinterlegt werden wie z.B inkomatible Software zur Hardware.

Du hättest die neuere Convers-HW aus 2009 gebraucht, zu erkennen an der SW-Version 09xx. Diese lässt sich dann bis 1007 (letzter vorFaceLift-Stand) updaten.

Grundsätzlich sind nur vom Bauzeitraum zum Fahrzeug passende Geräte nutzbar. Um ältere Fahrzeuge mit dem Facelift-Convers+ auszurüsten ist ein Software-Patch notwendig (Siehe dazu Convers Mod).

  • grundlagen/ipc/start.txt
  • Zuletzt geändert: Tue. 03.04.2018 07:08
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